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Osterkerzen 2022

Unsere Osterkerzen wurden auch in diesem Jahr zum Teil wieder in Eigenarbeit von Mitgliedern unserer Gemeinden gefertigt.

Das Leitwort ist in diesem Jahr das Motto unseres ökumenischen Gemeindefestes am 26. Juni in St. Johannes Nepomuk:

 

       "Lasst das Feuer brennen!"

 

St. Arbogast in Marlen

 

St. Maria in Goldscheuer

 

St. Maria Magdalena in Kittersburg

 

St. Maria in Kehl

 

St. Johannes Nepomuk in Kehl

Text zur Kerze in St. Johannes Nepomuk:

„Lasst das Feuer brennen!“

Das Leitmotiv des ökumenischen Gemeindefestes im Juni dieses Jahres ist auch die Grundlage für unsere Gestaltung der diesjährigen Osterkerze.
„Lasst das Feuer brennen!“ An Pfingsten kam der heilige Geist wie mit Feuerzungen auf die Jünger herab, hat sie ermutigt und gestärkt, die Botschaft Jesu weiterzutragen – die Jünger waren für die Botschaft Jesu Feuer und Flamme.
Wie geht es meiner Flamme des Glaubens? Lasse ich sie brennen? Feuere ich sie an? Oder löschen Zweifel das Feuer aus?

Die Hiobsbotschaften in der Welt, aber auch unfassbares Unrecht innerhalb unserer Kirche, die ungelebte Botschaft der Liebe Christi drohen mein Brennen zu ersticken. Die Windböen und der Sturm meines Alltags – halten sie mein Feuer klein?
Es kann sein, dass mein Feuer, meine Begeisterung für den Glauben heruntergebrannt ist – wie hier auf unserer Kerze. Doch das heißt nicht, dass alles zu Ende ist. In der Asche steckt oft noch das eine oder andere Glutnest. Die Hitze ist doch noch zu spüren, und hier und da züngelt ein Flämmchen auf. Die Gewissheit, dass Gott da ist und immer da sein wird, uns immer entgegenkommt, spricht uns im Alten Testament zum Beispiel der Prophet Jesaja zu: Er sagt, dass die Gerechtigkeit durch den Erlöser ihren Platz auf der Erde einnehmen wird. Denn „das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Jes 42, 3)

Gottes nicht-endende Gegenwart haben wir auf der Kerze dadurch ausgedrückt, dass Alpha und Omega den „Gluthaufen“ des Glaubens gewissermaßen tragen. Sie verdeutlichen, dass wir alle, jede und jeder einzelne, in seiner Hand geborgen sind, was auch kommen mag.
Die Sonne mit dem Kreuz in der Mitte ist ein Zeichen für die Auferstehung und die Hoffnung auf das Leben über den Tod hinaus – auch wenn ihr Licht bisweilen blass wie durch einen Morgennebel erscheint. An dem Strahlenkranz der Sonne, können wir uns immer wieder neu „entzünden“ lassen, unseren Glauben nähren. Diese Kerze soll eine Aufforderung an uns sein, jeden Tag Gottes Angebot wahr-zu-nehmen, uns immer wieder entflammen zu lassen. Unser Beitrag dazu ist es, – sinnbildlich gesprochen – unsere „Holzscheite“ so aufzustellen, dass Gottes Geist unsere Glut wieder zum Feuer anfachen kann.

Kerzenteam 2022: Esther König-Leblond, Michael Beck