Ökumenischer Kehler Adventskalender 2021
17. Dezember (Elisabeth Humpert)
Jetzt ist wieder die Zeit der Wunschzettel.
Aber mir fällt auf, dass viele sich am sehnlichsten wünschen, dass man sie in Ruhe lässt. Sie sind einfach müde, oft am Ende ihrer Kraft.
Wenn also jemand käme und Sie fragte:
Haben Sie einen Wunsch?

Könnten Sie sich dann vorstellen, dass noch etwas vor Ihnen liegt, das Sie sich wünschen könnten?
Denn das macht den Advent aus: dass das Beste noch vor uns liegt.
Es könnte Ihnen in diesen Tagen aber auch einmal der begegnen, der gesagt hat:
Ich will, dass ihr das Leben habt und nicht weniger. Dieser Jesus tritt Ihnen entgegen und sagt: Sieh mich an. Du bist doch jemand! Er sagt: Ich habe Kräfte für dich, nimm sie in Anspruch. Er sagt: Was in die krank ist, kann ich heilen. Und vor allem: In dir will etwas wachsen, etwas, wie ein Kind. Wie ein neuer Mensch. Aber eins musst du tun: den besten Wunsch aussprechen, den es gibt. Sagen, wie Maria: Mir geschehe, wie du sagst.
Jörg Zink
